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Spam-Schutz einrichten: Spam im Gästebuch verhindern
Ein neues Gästebuch finden die ersten Bots oft schon nach wenigen Tagen. Das sind Programme, die Websites wahllos nach Formularfeldern absuchen und dort automatisch Werbung hinterlassen. Den Spam-Schutz richten Sie deshalb am besten ein, bevor Ihr Gästebuch online geht. Das Wichtigste ist bei uns schon eingebaut und lässt sich nicht einmal aus Versehen abschalten: Kein Eintrag erscheint, bevor Sie ihn freigegeben haben. ![]() Was ist Spam im Gästebuch?Eine feste Definition gibt es nicht. Gemeint ist jeder Beitrag, der nicht von einem Gast stammt, sondern etwas verkaufen will. Typisch sind englische Floskeln wie „Nice site, please visit my …“ und dahinter die Adresse eines Shops für Pillen, Kredite oder Wetten, dessen Angebot meist fragwürdig ist. Gästebuch-Spam kommt selten einzeln. Wer als Besucher zwischen lauter solchen Beiträgen einen Gruß hinterlassen soll, lässt es bleiben. So verliert ein zugemülltes Gästebuch genau die Leute, für die Sie es angelegt haben. Moderation ab Werk: der Spam-Schutz, der immer läuftJeder neue Beitrag landet in der Datenbank, bleibt aber unsichtbar. Die öffentliche Seite zeigt nur, was Sie freigegeben haben. Diese Freischaltung lässt sich nicht abschalten, und deshalb erreicht ein Bot Ihre Leser selbst dann nicht, wenn er jede andere Hürde nimmt. Anders als in einem Forum müssen sich Gäste nicht anmelden, gerade deshalb zählt die Freigabe. Gleichzeitig geht eine Benachrichtigung an die Adresse, die Sie bei der Installation eingetragen haben. Sie erfahren also von jedem neuen Beitrag, ohne ständig nachzusehen. So können Sie einen Eintrag freischalten:
Bei einer privaten Seite mit ein paar Beiträgen pro Woche ist die Überprüfung in einer Minute erledigt. Kommt Spam in Wellen, wird die Liste lästig, denn entfernt wird jeder Beitrag einzeln. Woran Sie bei der Prüfung unerwünschte Beiträge sicher erkennen, erklärt die Seite Einträge vor der Freigabe prüfen. Captcha und Wortfilter aktivierenBeide erweitern den Spam-Schutz, sind aber kostenpflichtige Module und nicht Teil des kostenlosen Pakets. Ob sie installiert sind, zeigt der Admin unter „Erweiterung“, ab Werk steht dort bei beiden „Nicht aktiv“. Sobald die Dateien auf Ihrem Webspace liegen, stellen Sie unter „Einstellen“ das passende Feld auf „ja“, danach genügt ein Klick auf Speichern. Erhältlich sind sie über das Bestellformular. Das erste Modul stellt vor dem Absenden ein kleines Rätsel: ein Bild mit sechs Ziffern in wechselnden Schriften und Farben, kreuz und quer durchgestrichen. Erst wer sie richtig abtippt, kann absenden. Die meisten Spambots scheitern daran, und was nicht ankommt, müssen Sie auch nicht löschen. Die Zeichen sollten gut lesbar bleiben, sonst geben auch Menschen auf. Das zweite vergleicht jede Nachricht mit einer Liste verbotener Wörter. Sie steht in einer Textdatei, ein Begriff pro Zeile. Trifft einer, wird der Beitrag geblockt, und der Absender sieht einen Hinweis. Zwei Eigenheiten sollten Sie kennen: Geprüft wird nur der Text, nicht Name und Betreff. Und das Modul sucht auch Wortteile, ein zu kurzer Begriff sperrt also harmlose Beiträge mit. Ergänzen Sie die Liste deshalb nach und nach um Wörter, die in Ihrem Spam wirklich auftauchen. Warum sich Links für Spammer hier nicht lohnenViele Absender wollen vor allem einen Verweis auf ihre eigene Webseite, weil Suchmaschinen solche Verweise als Empfehlung werten. Den bekommen sie hier nicht. Das Eintragsformular hat kein Feld für eine Homepage, und HTML-Code entfernt das Script beim Speichern. Eine Adresse im Text bleibt reiner Text: Niemand kann sie anklicken, und als Verweis zählt sie nicht. Google rät, Links in Beiträgen von Nutzern mit Spamschutz: Welche Methode passt zu Ihrem Gästebuch?Das hängt vor allem davon ab, wie viel Spam ankommt:
Mehr Spam-Schutz als nötig sollten Sie nicht einschalten. Jede Hürde kostet echte Gäste Geduld, und die beste Abwehr nützt nichts, wenn niemand mehr schreibt. Nicht im Paket sind eine Zeitsperre zwischen zwei Beiträgen und eine schwarze Liste für Absender. Auch einzelne IP-Adressen blockieren kann das Script nicht. So etwas ließe sich nur mit eigenem PHP ergänzen. Häufige FragenWarum erscheint mein Testeintrag nicht?Er wartet auf Ihre Freigabe, wie jeder andere auch. Schalten Sie ihn in der Liste frei, dann ist er sichtbar. Meldet das Formular dagegen „Der Eintrag konnte nicht gespeichert werden!“, klemmt der Versand der Benachrichtigung. Stellen Sie ihn im Admin unter „Mail-Einstellungen“ auf SMTP um und schicken Sie einen Test. Kann ich unter einen Eintrag einen Kommentar setzen?Ja, seit Version 3.01. Hinter jedem freigeschalteten Beitrag steht in der Liste der Link „antworten“. Ihre Antwort erscheint hervorgehoben unter dem Eintrag, eine weitere Ebene gibt es nicht. Lassen sich viele Beiträge auf einmal entfernen?In der Liste nicht, dort geht es nur einzeln. Ist eine ganze Welle durchgerutscht, zeigt die Anleitung Aufräumen nach einer Spam-Welle, wie Sie Schritt für Schritt vorgehen. Noch kein Gästebuch mit eingebautem Spam-Schutz? Das Archiv enthält alles, was Sie brauchen, samt Admin-Bereich und Anleitung als PDF. Jetzt kostenlos herunterladen | |
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